Anonym-Surfen heißt unbeobachtet Surfen
Warum eigentlich sollte Frau oder Mann "Anonym-Surfen" ?
Weil die Spuren eines Besuch's im Internet von vielen tausend Maschinen gespeichert und von ebenfalls vielen tausend Menschen gelesen
und ausgewertet werden. Diese Informationen werden aber leider nicht nur zu statitischen Zwecken genutzt, sondern beispielsweise
von der Werbe-Industrie, um uns gezielt Werbung zukommen zu lassen.
Doch werden auch Nutzer-Profile angelegt, die Aufschluss über das Surfverhalten und gezielt Informationen zu: Parteienzugehörigkeit,
Relegion, sexuelle Neigungen usw. enthalten.
Diese Informationen werden am Markt teuer gehandelt, und wenn sie trotz bester
Referenzen die Stelle, auf die sie sich beworben haben, nicht erhalten, dann steht die Frage im Raum, "Warum nicht ?"
Aber das liegt vielleicht nicht nur an den hinterlassenen Spuren im Netz, sondern an der Überwachung ihres Arbeitsplatzes.
Wer ihr Surf-Verhalten kennt, könnte ihnen theoretisch auch gezielt eine Spyware unterschieben.
Die geplante Vorratsdatenspeicherung für Internet-Verkehrsdaten betrifft das Surfverhalten aller Bürgerinnen und Bürger.
Es soll gespeichert werden wer wann wohin surft. Aber damit ist die technische Machbarkeitsgrenze noch nicht erreicht, und die
Erfahrung der Vergangenheit zeigt, dass bei Grundlagen dieser Art, die Begehrlichkeiten oft schneller wachsen, als eine Gesetzgebung
die derartige Methoden, Praktiken und Ergebnisverwertungen regelt.
Ausgeklügelte Schutzmechanismen werden diesbezüglich von der
Industrie und den Gesetzgebern nicht wirklich zu erwarten sein.
Weiterführende informationen zum "Anonymen-Surfen" mit:
JAP oder TOR