Microsoft Windows Vista
Fakten und Gerüchte
Einleitung
Um den Rahmen dieses Beitrags nicht zu sprengen, und alle Details zu Vista aufzählen und erklären
zu müssen, empfehlen wir zu den Hintergründen von Windows Vista einen Artikel aus Wikipedia.
Microsoft Windows Vista
Das bringt Vista
Preis:
Für etwas was ich nicht wirklich benötige, definitiv zu teuer, zumal die Ultimate Version sollte es schon sein, will man alle
Vista-Features nutzen können
Alternative Linux, gibt es auch mit AERO
Hohe Hardwareanforderungen:
Hohe Hardware Anforderungen bedeuten natürlich auch hohe Kosten für die Hardware.
Alternative Linux
Große Kaufhäuser und Handelsketten bieten augenscheinlich günstige Komplettsysteme, doch leider
beinhalten diese Systeme oftmals nur Hardware zweiter Wahl ( NoName Produkte ), teilweise veraltete Hardware
oder Computersysteme die kaum oder gar nicht aufrüstbar sind. Hier ist Vorsicht geboten.
Neu-Aktivierung bei Festplatten oder Mainboardtausch:
Der dahinter liegende (Un)Sinn dient einzig und allein den Geschäftsinteressen des Betriebssystem Herstellers.
Bitlocker: (Festplattenverschlüsselung)
Wenn im PC ein TPM Trusted Platform Module steckt (ACHTUNG)
Steckt hier vielleicht die Mitarbeit der Sicherheitsbehörden drin, zwecks Entschlüsselung und Hintertür ?
Geheimdienste wie die National Security Agency (NSA) NSA
und auch die NATO
(North Atlantic Treaty Organization ) waren an der Entwicklung von Vista beteiligt.
Microsoft machte keine Angaben dazu, in welchem Bereich der Entwicklung die NSA Einfluss genommen hat, angeblich sollen die
Sicherheitsmechanismen zur Abwehr von Viren und Trojanern und weiteren Schädlingen im Interesse der Behörden gestanden haben.
Wer nun böses glaubt ... wird nicht darauf warten, dass nächste Programm zur Trojaner Bekämpfung schon demnächst bei der NSA
herunterladen zu können.
Start-Menü:
MRU ( Most Recently Used )
Ein Datensammler der u.a. auch die Registry der Windows Betriebssysteme aufbläht und mit Schuld an der
der Verlangsamung der Systeme ist. Zudem ist der Datenschutz von MRU und Superfetch aufgrund der
Analyse des Anwenderverhaltens sehr fragwürdig.
Diese so gewonnenen Daten stellen ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko da, und können beispielsweise
auch bei einem/dem Windows Update via Update-Service und einer einhergehenden WGA
(Windows Genuine Advantage )
Echtheitsprüfung - ausgelesen und übertragen werden.
Grafikkarte und Monitor:
Müssen HDCP
(High-bandwidth Digital Content Protection)
unterstützen damit HD-Inhalte digital von der Grafikkarte zum Monitor übertragen werden können bzw. DRM geschütze Inhalte wiedergegeben
werden können. Denn hier handelt es sich nicht um einen Kopierschutz, sondern um einen Inhaltsschutz.
Also, "Digital Content Protection" macht:
* den Rechner teurer
* weniger zuverlässig
* schwerer zu programmieren
* anfälliger für Malware
* und bereitet massive Kompatibilitätsprobleme
Bruce Schneier und Peter Gutmann:
Zwei angesehene Sicherheitsexperten raten von einem Umstieg oder der Nutzung auf/von Windows Vista ab.
Hier einige der wichtigsten Punkte:
Vista-DRM:
- Viele Geräte spielen keine Premium-Inhalte ab, obwohl die Hersteller sie Vista-ready oder HD-ready oder sogar HDCPready deklariert haben
- HD-Inhalte werden mit minderer Qualität abgespielt
- Automatische Echo-Unterdrückung (AEC) funktioniert nur noch eingeschränkt
- Multimedia-Standards von Konkurrenten gehen nicht mehr (Steinberg Audio System ASIO). Allerdings widerspricht Steinberg Gutmann in diesem Punkt und weist darauf hin, dass bereits viele Hersteller von Audio-Interfaces ASIO-kompatible Produkte für Vista veröffentlichen.
- Microsoft kann Treiber zurückrufen und so Geräte deaktivieren
- Der DRM-Overhead ist enorm: Die CPU ist mit Signieren, Verschlüsseln und Kontrollieren beschäftigt, während Treiber alle 30 ms ihre Hardware auf Tilt-Bits checken
- Geräte werden teurer
- Durch Tilt-Bits ist Vista instabil, denn der Grafik-Server kann plötzlich neu starten
Unvorhergesehenes Verhalten" bei Komponenten wie Stromschwankungen oder seltsame Rückgabewerte
setzen Tilt Bits, die das Gerät abschalten. Hier bietet sich ein Ansatz für Remote-DoS, wo
Hacker diese Bits setzen und damit den PC unbrauchbar machen.
- DRM-Funktionen bergen Sicherheitsrisiken: DoS-Attacken durch Tilt-Bits
- Anwender machen keine Updates mehr, da damit Geräte zurückgerufen werden
- Die Entwicklung von Open-Source-Treibern ist durch Geheimabfragen (HFS) gefährdet
D.h. Es gibt keine Open Source-Treiber mehr, weil die ja den Kopierschutz überlisten könnten.
Kompromittierte Geräte werden weltweit abgeschaltet und müssen durch neue ausgetauscht werden,
die aber mit WGA in Konflikt geraten können. Es dürfen nur wenige Komponenten ausgetauscht
werden, sonst wird eine neue Windows-Lizenz fällig.
Auswirkungen auf fremde Länder sind auch denkbar:
Was ist, wenn die USA diese Bits weltweit anschalten ?
- Durch die Vorgaben der Treiber- und Programmsignierung kann Microsoft die Hard-und Software-Hersteller kontrollieren
- Durch die Kontrolle des Distributionskanals kann Microsoft auch die Unterhaltungsindustrie kontrollieren
Weitere Artikel zu Vista:
DRM Finger weg von Vista:
DRM Killt Vista:
Wissenschaftler warnt vor Windows Vista:
Peter Gutmann (original/englisch:)
Links zu deutschsprachigen Fach-Portalen:
23.02.2007 Windows Vista: Besser die Finger davon lassen:
24.08.2007 Windows Vista: Bananensoftware ohnegleichen:
25.09.2007 Windows Vista: Das System benutzbar machen - Teil 1:
12.10.2007 Windows Vista erhöht die Sicherheit nicht sondern gefährdet sie eher:
15.10.2007 Windows Vista: Ende des Praxistests und Resumè:
Nun steht das erste Service Pack für Windows Vista vor der Tür:
Eine Warnung des Sicherheitsexperten Bruce Schneier lässt aufhorchen: Microsoft hat den Zufallszahlengenerator in Vista SP1
ausgetauscht, der alte galt als zu anfällig. Der neue Zufallszahlengenerator heißt Dual_EC-DRBG.
Von diesem wird angenommen, dass er eine Hintertür für die US-Sicherheitsbehörde NSA enthält.
Der Algorithmus
basiert auf Geheimzahlen, von denen niemand weiß, wo sie herkommen, schreibt Schneier. Wer diese Zahlen kennt, kann die
Zufallszahlen berechnen.
Die Kryptologen Nils Ferguson und Dan Shumow hatten auf der Crypto-2007-Konferenz eine Schwäche des Algorithmus beschrieben.
Er beruht auf elliptischen Kurven, die durch eine Reihe von Konstanten beschrieben werden. Allerdings werde nirgends erläutert,
wie diese Konstanten zustande kommen; die beiden Kryptologen zeigten, dass die Konstanten in Bezug zu einem nicht bekannten
zweiten Satz von Zahlen stehen müssten. Dieser zweite Satz könne als eine Art Generalschlüssel dienen.
Umstrittener Zufallszahlengenerator in Vista Service Pack 1:
Heise Artikel vom 18.12.2007
Bruce Schneier rät von der Nutzung dringend ab:
Vista Service Pack 1:
Offizielle Liste der Änderungen - Winfuture.de vom 10.12.2007
Vista: 'Fakten' sollen XP-User zum Umstieg bewegen
Keine der angeführten und als Fakten definierten Punkte ist es unserer Meinung nach wirklich wert, einen Umstieg auf Windows Vista durchzuführen, dafür
spricht zu vieles gegen Vista. Doch bilden Sie sich bitte Ihre eigene Meinung zu Windows Vista, denn wir wollen keine
Meinungsmacher sein, sondern wollen Aufklärung und Fakten bieten, damit Sie sich eine Übersicht und eine Meinung zu diesem Betriebssystem
aus dem Hause Microsoft machen können. Diejenigen, die alle Artikel zu den aufgeführten Links aufmerksam gelesen haben, können nun
vielleicht besser entscheiden, ob Vista das geeignete Betriebssystem für sie ist. Verstehen nun aber hoffentlich auch, warum wir
nur in Ausnahmefällen Unterstützung für dieses Betriebssystem leisten wollen, denn erste Wahl, kann Vista nicht sein.
UAC - User Account Control:
UAC - User Account Control von Microsoft
als das Sicherheitsfeature von Vista gepriesen, wirkt sich bei der Arbeit mit dem Betriebssystem derart störend aus, das das
Gross der Anwender diese Funktion deaktivieren. Andere klicken auf die aufpoppenden Meldungen mittlerweile wahllos, weil man
sich so sehr an das nervige Klicken müssen gewöhnt hat.
Die meisten Befürworter des Betriebssystems Windows Vista ignorieren gern alle Fakten die die Sicherheitskriterien von Vista betreffen.
Für Spieler mit dickem Geldbeutel und Aero-Effekt-Hungrigen mag Windows Vista ja die richtige Plattform sein, aber für jemanden der
vernünftig und sicher arbeiten will ist Vista nun wirklich nicht erste Wahl.
Wer das Betriebssystem Windows Vista mit allen hier erwähnten Hintergründen als gegeben und unabänderlich hin nimmt, und zudem
einsetzt, darf sich nicht wundern oder beschweren, wenn von Microsoft demnächst Microschrott mit Hintertürchen, Datenschleuder-und
Boomerang-Effekten statt mit AERO-Effekten kommt.
Unterm Strich:
Egal mit welchem Betriebssystem wir Vista vergleichen, ob mit den aus gleichem Hause stammenden XP, oder mit einem der Linux Derivate,
Vista ist definitiv nicht erste Wahl.
Das Vista überhaupt in seiner heutigen Form verbreitet werden konnte, liegt wohl zum größten Teil an dem Umstand, das Hardware-
Hersteller die ein Windows Logo auf ihrem Computer platzieren wollen, von Microsoft gegängelt wurden, auf jeden Fall Vista
vorzuinstallieren.
Nun, ein Downgrade auf XP ist ist möglich, was Hersteller und Microsoft auch anbieten.
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