| Arbeistsschritte / Phasen | Aufgabenverteilung |
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| Problembereich nach Feststellung beschreiben und abgrenzen | kann intern erfolgen |
| Ist-Analyse (Zustandsbeschreibung) | Zusammenarbeit Anwender / Entwickler |
| Anforderung: Ist-Zustandsbeschreibung bei der im folgenden genannte Dokumente erstellt werden sollten: Wie wird die Arbeit, die von der zu erstellenden Applikation übernommen werden soll, zur Zeit bewerkstelligt. Welche Arbeitsvorgänge bestehen zur Zeit ? Pflichtenheft: Welche Eingaben und/oder Eingabedaten müssen eingepflegt werden und welche Ausgaben werden benötigt. Das Pflichtenheft soll die Leistungsmerkmale der zu erstellenden Applikation möglichst vollständig und detailliert beschreiben. Im Nachinein ist es Richtlinie für die Realisierung der Applikation. Arbeitsplan / Zeitplan: An dieser Stelle wird versucht den Realisierungsaufwand und den damit entstehenden Personal-und Zeitbedarf abzuschätzen. Für den Zeitbedarf sollten sog. Meilensteine gesetzt werden ( Zeitvorgaben für definierte Entwicklungsschritte ). | |
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| Konzept: | |
| Auf Basis des Pflichtenheftes wird ein grober Entwurf zu möglichen Lösungsvarianten erstellt. Sich grundlegend anbietende Varianten sind: Inanspruchnahme einer vorhandenen Lösung: Ist das Projekt an anderer Stelle schon durchgeführt worden, kann versucht werden, die dortige Lösung zu übernehmen / einzukaufen. Hilfssysteme Die zweite Variante besteht darin, an einem (im Unternehmen evtl. vorhandenem) System wie beispielsweise Microsoft-Access anzusetzen und von einem solchen ausgehend, eine eigene Anwendung zu entwickeln. Eigene / interne Applikationsentwicklung: Der Zukauf fremder Software und teurer Lizenzen wird hier ausgespart. Zu den oben genannten Varianten müssen technische Machbarkeit und wirtschaftliche Aspekte genau betrachtet werden. Durch den Vergleich der einzelnen Varianten, die detailliert beschrieben sein müssen, hat ein Entscheider nun die notwendige Grundlage und kann sich für eine der Varianten entscheiden. | |
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| Spezifikation und Fein-Konzept: | |
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Steht nun die zu realisierende Variante fest, kann der Entwurf verfeinert werden. Das noch bestehende Gesamtproblem aus dem Grob-Konzept wird in dieser Phase modularisiert. Wird eine arbeitsteilige Realisierung beabsichtigt (Programmierung durch mehrere Entwickler oder Abteilungsübergreifend), ist eine detaillierte Beschreibung der Datenstrukturen und Schnittstellen zwingend notwendig. | |
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| Entwicklung / Programmierung / Realisierung: | |
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Wurden alle hier zuvor erwähnten Punkte eingehalten und umgesetzt, kann mit der Entwicklung begonnen werden. Im Laufe der Entwicklungsarbeiten kann sich herausstellen, dass weitere Verfeinerungen an den Daten-und Systemstrukturen notwendig werden. Dies ist bei durchzuführenden Tests der Applikation bzw. der einzelnen Module am besten ersichtlich. | |
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| Abschließende Tests: | |
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Haben die vorab durchgeführten Modul-Tests keine Fehler mehr ergeben und die entwickelte Applikation erscheint als fertig, ist nun der sogenannte Systemtest durchzuführen, bei dem umfassend und systematisch alle Funktionen sowie das Laufzeitverhalten möglichst von Anwender und Entwickler gemeinsam zu testen sind. | |
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| Einführung der Applikation / Übernahme in Produktivbetrieb: | |
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Bevor die als fertig deklarierte Applikation in den Produktivbetrieb übernommen wird sollte eine Unterweisung der Anwender stattgefunden haben, um eine reibungslose Umstellung zu gewährleisten. Diesbezüglich sollten eine ausführliche Dokumentation und ein Anwenderhandbuch (Bedienungsanleitung) vollständig vorliegen. Als optimale Lösung ist selbstverständlich ein zeitlich festzusetzender, paralleler Betrieb anzustreben, (Test und Produktivbetrieb), bei dem sich die Anwender mit der neuen Applikation vertraut machen können, und noch eventuell auftauchende Fehler beseitigt werden können. An diesem Punkt angelangt wird der Auftraggeber feststellen, ob das fertig gestellte Produkt seinen Erwartungen und Vorstellungen entspricht, oder nicht. Im Falle von unterschiedlichen Ansichten ist nun das Pflichtenheft herbeizuziehen und Punkt für Punkt durchzugehen. | |